17.11.2010
Man mag von Sportjägern, Großwildjägern und ihrem blutrünstigen Hobby halten, was man möchte, aber sie sind nur ein kleiner Baustein im Aussterben der Eisbären. Das wahre Problem sind wir! Denn unser Energiekonsum ist zu einer tödlichen Sucht geworden. 20 Prozent der Weltbevölkerung – und zu denen gehören wir – verbrauchen 80 Prozent aller Rohstoffe. Wann hören wir endlich auf, unseren Planeten leer zu pumpen?
3 Kommentare
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Die Menschenpopulation ist in den letzten 40 Jahren von ca. 3,7 Milliarden auf bald 7 Milliarden angestiegen.
Also in etwa eine Verdoppelung, während sich der
Eisbärenbestand verfünffacht hat. Wenn das so weiter geht, dann fressen uns die “Knuts” bald die Haare vom Kopf :-)
Ich denke es gibt nur allzu viele Tierarten, die in erster Linie durch Zerstörung Ihres Lebensraumes vom Aussterben bedroht werden und die Jäger sowie Trophäensammler nur ein untergeordnetes Übel darstellen. Dennoch würden die Großwildjäger sich das Recht erkaufen, die letzten Tiere abzuknallen, wenn der Bestand gering wäre oder haben sie das
vor 40 Jahren nicht getan ?
Außerdem kann eine Population durch äußere Umstände, wie dem Klimawandel, auch relativ schnell
einbrechen.
Warum hat sich dann die Eisbärenpopulation in den letzten 40 Jahren von 5.000 auf 25.000 Tiere erhöht?
Ich werde nie verstehen, wie man Freude am Töten von
Tieren haben kann. Außerdem stellt es auch keine Leistung dar, aus sicherer Entfernung einen Eisbären zu erlegen.
Dieses ganze Pack von Sport- und Großwildjagern, die für
viel Geld die letzten seltenen Tiere “legal” abknallen können, machen mich echt krank. Leider kann man mit
Geld jede Sauerei rechtfertigen bzw. begehen.